Gehackt? Falsch geklickt?

Ruhe bewahren – mit diesen Schritten begrenzen Sie den Schaden sofort. Wir helfen Ihnen persönlich weiter, per Telefon, Fernwartung oder vor Ort.

Akuter Notfall?

Rufen Sie uns an – telefonisch erreichbar Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 10–12 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten fordern Sie einen Rückruf an.

(06032) 7847-⁠745

Die drei wichtigsten Sofortmaßnahmen

  1. Vom Internet trennenWLAN ausschalten oder Netzwerkkabel ziehen, wenn Sie etwas Verdächtiges geöffnet oder Fremden Zugriff gegeben haben.
  2. Bank anrufen, Karten sperrenWenn Bankdaten, PIN oder TAN betroffen sind: Bank oder Sperr-Notruf 116 116.
  3. Passwörter ändern – von einem anderen GerätZuerst E-⁠Mail, dann Bank und Online-Shops. Zwei-Faktor-Anmeldung einschalten.

Was ist passiert?

E-⁠Mail- oder Social-Media-Konto gehackt?
  1. Melden Sie sich – von einem sauberen Gerät – an und ändern Sie sofort das Passwort. Klappt das nicht mehr, nutzen Sie die Funktion „Konto wiederherstellen“ des Anbieters.
  2. Prüfen Sie im Postfach Weiterleitungen, Filterregeln und hinterlegte Telefonnummern bzw. Ersatz-E-⁠Mail-Adressen. Angreifer richten dort gern heimliche Weiterleitungen ein.
  3. Melden Sie sich überall ab („auf allen Geräten abmelden“) und schalten Sie die Zwei-Faktor-Anmeldung ein.
  4. Warnen Sie Ihre Kontakte: Aus gehackten Konten werden oft Betrugsnachrichten verschickt.
Bankdaten, PIN oder TAN weitergegeben?
  1. Rufen Sie sofort Ihre Bank an oder den Sperr-Notruf 116 116 (aus dem Ausland +49 116 116) und lassen Sie Karten und Online-Banking sperren.
  2. Prüfen Sie die letzten Kontobewegungen und lassen Sie unberechtigte Lastschriften zurückbuchen.
  3. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei – in Hessen auch online über die Onlinewache. Die Anzeige brauchen Sie oft für die Bank.
Virus, Erpresser-Meldung oder gesperrter Bildschirm?
  1. Trennen Sie das Gerät sofort vom Internet und vom Firmennetz (WLAN aus, Kabel ziehen) und stecken Sie USB-⁠Sticks und externe Festplatten ab.
  2. Zahlen Sie kein Lösegeld und rufen Sie keine Telefonnummer aus der Meldung an.
  3. Fotografieren Sie die Meldung mit dem Handy – das hilft uns und der Polizei.
  4. Arbeiten Sie mit dem Gerät nicht weiter und rufen Sie uns an. Ob sich Daten retten lassen, klären wir gemeinsam.
Falscher „Microsoft-Support“ am Telefon oder Fernzugriff erlaubt?
  1. Beenden Sie das Gespräch und trennen Sie den Computer sofort vom Internet. Microsoft, Ihre Bank oder die Polizei rufen nie unaufgefordert an, um auf Ihren Computer zuzugreifen.
  2. Haben Sie Online-Banking genutzt oder Zahlungsdaten genannt, rufen Sie sofort Ihre Bank bzw. den Sperr-Notruf 116 116 an.
  3. Ändern Sie danach von einem anderen Gerät Ihre wichtigsten Passwörter (E-⁠Mail, Bank, Online-Shops).
  4. Lassen Sie den Computer prüfen, bevor Sie ihn wieder benutzen – die Betrüger installieren oft Programme für einen späteren Zugriff.
„Hallo Mama, das ist meine neue Nummer“ – Betrug per WhatsApp oder SMS?
  1. Überweisen Sie kein Geld und antworten Sie nicht auf Geldforderungen.
  2. Rufen Sie die Person unter ihrer alten, bekannten Nummer an und fragen Sie nach.
  3. Blockieren und melden Sie die Nummer im Messenger. Ist schon Geld geflossen, sofort die Bank anrufen und Anzeige erstatten.

Das sollten Sie nicht tun

  • kein Lösegeld zahlen
  • nicht auf weitere Nachrichten oder Anrufe der Täter eingehen
  • keine neuen Passwörter am möglicherweise befallenen Gerät eingeben
  • Beweise nicht löschen (E-⁠Mails, SMS, Fotos der Meldungen aufheben)

Für Unternehmen und Praxen

Sind personenbezogene Daten betroffen, etwa von Kunden oder Patienten, muss die Datenpanne in der Regel innerhalb von 72 Stunden der Datenschutz-Aufsichtsbehörde gemeldet werden (Art. 33 DSGVO), in Hessen dem Hessischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit. Bei Angriffen auf Unternehmen hilft außerdem die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) beim Hessischen Landeskriminalamt.

Wir sichern Spuren, stellen den Betrieb wieder her und helfen bei der Dokumentation.

So helfen wir Ihnen

Wir prüfen Ihr Gerät auf Schadsoftware, sichern Konten ab, retten Daten und richten alles so ein, dass es nicht wieder passiert – per Fernwartung oder bei Ihnen vor Ort in Bad Nauheim und der Wetterau. Hat jemand Fremdes per Fernzugriff auf Ihrem Computer gearbeitet, kommen wir lieber vorbei.

Auch im Notfall gilt: bitte vorher anrufen, wir arbeiten nur nach Terminabsprache.

Vorbeugen ist besser: Lesen Sie die größten IT-⁠Sicherheitsrisiken 2026/2027 oder lassen Sie Ihre IT-⁠Sicherheit prüfen.

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